
Das Studium an der Hochschule umfasst vier eigenständige Lehrbereiche (siehe "Studieninhalte"). Für jeden dieser Lehrbereiche sind zwei Professoren als Lehrbereichsvertreter bestellt (Amtsdauer drei Jahre). Da die Hochschule nicht über hauptamtlich an ihr wirkende Professoren verfügt, besteht die Aufgabe der Lehrbereichsvertreter insbesondere in der Festlegung des Lehrprogramms und der Gewinnung geeigneter Dozenten. In gewisser Weise üben sie damit die Funktion eines Dekans aus. Im Einzelnen wirken sie auf die thematische Geschlossenheit und Kontinuität des Lehrangebots hin, beraten die Hochschulleitung in Angelegenheiten des jeweiligen Lehrbereichs, sichern einen ordnungsmäßigen Lehr- und Prüfungsbetrieb, pflegen Kontakte mit den Mitgliedern des Lehrkörpers, wirken am Beschaffungsprogramm der Hochschulbibliothek mit und stehen nicht zuletzt durch das regelmäßige Abhalten von Sprechstunden mit den Studierenden in engem Kontakt.
Die Hochschule verfügt über eine hauseigene politikwissenschaftliche Spezialbibliothek mit derzeit etwa 45.000 wissenschaftlichen Bänden, die seit 1950 die wichtigsten Veröffentlichungen zum Themengebiet der Politikwissenschaft sammelt. Zudem führt sie etwa 145 Fachzeitschriften sowie ca. 30 einschlägige (Tages- und Wochen-)Zeitungen. Für Zwecke des Studiums hält die Bibliothek außerdem eine stattliche Anzahl von Ordnern mit vorlesungsbegleitenden Skripten, Unterlagen zur Prüfungsvorbereitung sowie von Studenten angelegten Sammlungen von Prüfungsfragen der vergangenen Jahre bereit. Sie ist als Präsenzbibliothek angelegt, die die Möglichkeit einer Wochenendausleihe bietet. Ein geräumiger Lesesaal, ein EDV-Raum mit Intranet, OPAC- und Internetzugang sowie ein Kopierraum stehen zur Verfügung. Durch die Teilnahme am Bibliotheksverbund Bayern (BVB) ermöglicht die Hochschule ihren Studierenden darüber hinaus den direkten Online-Zugang zu sämtlichen im Bayerischen Verbundsystem erfassten Büchern und wissenschaftlichen Medien (knapp 10 Mio.). Die Bibliothek ist während der Vorlesungszeiten Montag bis Freitag von 11.00 Uhr bis 21.00 Uhr geöffnet (die Öffnungszeiten in der vorlesungsfreien Zeit werden am Schwarzen Brett bekannt gegeben). Leiter der Bibliothek ist seit 2008 Dr. Bernd Mayerhofer.
Seit dem Jahr 2008 hospitiert die (drittmittelfinanzierte) Forschungsstelle für Politische Ökologie (FSPÖ), die 1984 von Prof. Dr. Mayer-Tasch an der Universität München ins Leben gerufen wurde, an der Hochschule. Sie wurde mit dem Ziel gegründet, die Politische Ökologie im Kanon der Politikwissenschaft zu verankern. Sie bietet eine Anlauf- und Sammelstelle für die vielfältigen Bemühungen um die Sicherung einer überlebensfähigen Umwelt. Ihr theoretisches Interesse erstreckt sich von den philosophischen Grundlagen unseres Naturverständnisses über die institutionellen Rahmenbedingungen des menschlichen Umgangs mit der Natur bis hin zu empirischen Untersuchungen. Aus der Vielzahl der Veröffentlichungen, die in den vergangenen 25 Jahren erschienen sind, sind u.a. zu nennen: "Natur denken. Eine Geneologie der ökologischen Idee" (2 Bd., 1991), "Die Zeichen der Natur. Natursymbolik und Ganzheitserfahrung" (1998) und "Politische Ökologie" (1999). Zuletzt: "Meer ohne Fische. Profit und Welternährung" (2006). Geleitet wird die Forschungsstelle von Prof. Dr. Peter Cornelius Mayer-Tasch und PD Dr. Franz Kohout.
Eine feste Institution an der Hochschule schließlich ist die Frauenbeauftragte, deren Kernaufgabe in der Gewährleistung der Gleichberechtigung der Frauen an der Hochschule besteht. Dies kann sowohl die Beratung für Frauen als auch deren Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Rechte gegenüber einzelnen Dozenten oder der Hochschule beinhalten.